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In dem von der Internationalen Kommission zum Schutz der Elbe 1991 vorgelegten "Ersten Aktionsprogramm zur Reduzierung der Schadstofffrachten in der Elbe und Ihrem Einzugsgebiet" war die Beseitigung bzw. Verminderung der größten Gewässerverschmutzungsquellen ein besonderes Kriterium.

AZV Betriebsgebaeude

Im Rahmen dieses Sofortprogrammes kommt der Gemeinschaftskläranlage Meißen eine besondere Bedeutung zu.

Mit der Gründung des Abwasserzweckverbandes "Gemeinschaftskläranlage Meißen" im Jahre 1991 wurden die rechtlichen, finanziellen und organisatorischen Voraussetzungen für deren Errichtung und Betrieb geschaffen.

Der Bau der Gemeinschaftskläranlage Meißen begann 1992. Im Jahr 1995 ging die Anlage in den Probebetrieb.

Seither wurden die gesetzlich festgelegten Grenzwerte für die Einleitung des gereinigten Abwassers in die Elbe zuverlässig eingehalten.

Für die Gewässerökologie der Elbe konnte mit dieser modernen Abwasserbehandlungsanlage erreicht werden, dass die Einleitung von völlig unzureichend behandeltem Abwasser von etwa 100.000 Einwohnerwerten im Ballungsgebiet Meißen-Coswig-Radebeul nunmehr der Vergangenheit angehört.

Gleichzeitig sind mit dem Bau der Gemeinschaftskläranlage Meißen und dem dazugehörigen Hauptsammlernetz die Infrastrukturbedingungen für den Wohnungsbau sowie die Ansiedlung von Industrie und Gewerbe in dieser Region entscheidend verbessert worden.

Die Gemeinschaftskläranlage Meißen wurde für die Abwasserbehandlung von 105.000 Einwohnerwerten ausgelegt. Auf ihr findet eine mechanisch-biologische Reinigung des Abwassers mit weitergehender Stickstoff- und Phosphorelimination statt.

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Viel Spass!

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